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Wege durch das Land mit Leslie Malton und Marc-André Hamelin

bei Hörmann in Amshausen am 8.Juli 2016

Wir sind froh und stolz, dass „Wege durch
das Land“ bei Hörmann in Steinhagen zu
Gast war und eine so erstklassige
Veranstaltung in unseren Werkhallen
stattfinden konnte.
Martin Hörmann

Das international bekannten Literatur- und Musikfestival „Wege durch das Land“ organisierte seine von Hörmann geförderte Veranstaltung am 8. Juli 2016 in den Produktionshallen der Hörmann KG Amshausen.

Dieser besondere Abend stand – wie es Tradition des Festivals geworden ist - unter dem Vorzeichen „Information über Krankheit und Behinderung“. Die durch Film und Fernsehen bestens bekannte Schauspielerin Leslie Malton machte das Publikum mit ihrer behinderten Schwester Marion bekannt, der auch eine Fotoausstellung im neuen „Hörmann Forum“ gewidmet war.

„Für mich war diese Veranstaltung lehrreich, bewegend, aufmunternd.“ bemerkte einer der Besucher nach der Vorstellung. „Die virtuosen Darbietungen des Pianisten Marc-André Hamelin kommentierte eine Besucherinnen mit den Worten: „Zu meinem Erstaunen verlor sich der Klang nicht zwischen den zahlreichen Toren.“

Veranstaltungsankündigung im Programm von „Wege durch das Land“, Edition2016

Vorbereitung am Vormittag bei Hörmann Amshausen

Marc-André Hamelin erprobt den Flügel und die Akustik der Versandhalle. Er spielt an diesem Abend:
Franz Liszt Apparition Nr. 1 Cis-Dur, S 155
Franz Liszt Waldesrauschen, S145/ 1
Franz Liszt Konzertetüde Nr. 3 Un sospiro, S 144
Samuel Feinberg Sonate für Klavier Nr. 4
Samuel Feinberg Sonate für Klavier Nr. 1

In Erwartung von 550 Besuchern
Kurz vor Veranstaltungsbeginn

Leslie Malton betritt die Bühne. Sie liest aus ihrem Buch „Brief an meine Schwester“.

Gäste der Veranstaltung während der Pause in einer der Versandhallen
Der Pianist Marc André Hamelin signiert für Besucher der Veranstaltung CDs seiner Konzerte.

Nach der Vorstellung: Stimmen zur Veranstaltung von „Wege durch das Land“ bei Hörmann in Amshausen

Lorenz Pohlmeier

Mich hat insbesondere die Lesung von Leslie Malton interessiert. Ich find es umwerfend, zu hören, wie offen und ehrlich und in aller Öffentlichkeit man doch mit diesem Thema umgehen kann, ja muss!

Leslie Malton hat uns demonstriert, wie man auch in einem Menschen mit einer schweren Behinderung seine geliebte Schwester erkennt und immer wieder schätzen kann, wie wir aus dieser innigen Beziehung selber Kraft schöpfen können…und sollten. Für mich war diese Veranstaltung lehrreich, bewegend, aufmunternd…

Sabine Feldwieser

Wunderbar war das, mich - ganz unvorbereitet und gar nicht wissend, was an dem Abend auf mich zukommt - zwischen Hochregalen und LKW von dieser Musik gefangen nehmen zu lassen. Fasziniert verfolgte ich zunächst die nahezu akrobatisch über die Tasten tanzenden Hände des Pianisten und schloss alsbald die Augen um gleich ihm völlig hineinzutauchen in diese Welt aus Klang.

Zu meinem Erstaunen verlor sich der Klang nicht zwischen den zahlreichen Toren. Gerade das Aufeinandertreffen von "Hochkultur" und "Arbeitskultur" fand ich äußerst reizvoll. Viel schöner, als es in einem Konzertsaal hätte sein können.

Und Dank der Möglichkeit zwischendurch lecker zu speisen, konnte ich auch den zweiten Teil des langen Abends interessiert der Lesung und hingegeben der Musik folgen. Danke! Gerne mehr solche Veranstaltungen!

Lelies Malton

In einer riesigen und ansehnlichen Halle voller mir völlig fremden Gegenstände, steht eine schlichte, erhöhte Bühne, im gelben und warmen Licht. Der wichtigste Ort des Abends. Die Wichtigkeit der Kultur, die Wichtigkeit sie zu verbreiten und anderen zugänglich zu machen und die Wichtigkeit sich damit auseinanderzusetzen, wurde mir von allen aus der Familie Hörmann und ihren Mitarbeitern ab der ersten Begegnung vermittelt. Dieses Anliegen begleitete mich den ganzen Abend hindurch und ich bin nach wie vor erfreut, diese besondere und großzügige Familie ein wenig kennengelernt zu haben.

Helene Grass

Ein wirklich aussergewöhnlicher Veranstaltungsort war diese imposante Produktionshalle, in dem selbst ein dort parkender LKW auf einmal ganz klein aussah. Die künstlerische Darbietung gestaltete sich selbstverständlich, als wäre es völlig normal, dass hier eben nicht nur Garagentore für die ganze Welt gefertigt werden, sondern auch musiziert und gelesen wird. Und das auf höchstem Niveau.

Am Veranstaltungstag konnte im Hörmann Forum eine Fotoausstellung „Geschwister Malton“ besucht werden. In 12 Fotos wurde die Besonderheit der lebenslangen Geschwisterbeziehung dokumentiert. So konnten die Besucher einen kleinen Eindruck der von Marion Malton gewinnen, die ihre Schwester so lebendig beschrieben hatte.

Fotoausstellung Geschwister Malton