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Cage und die Zwischentöne

John Cage zuhause Copyright: Wulf Herzogenrath
John Cage zuhause Copyright: Wulf Herzogenrath

In seiner Kunst geht es John Cage darum, die Grenzen des Sicht- und des Hörbaren zu erkunden und damit allem - auch dem Unscheinbarsten und dem Überhörbaren - Geltung zu verschaffen.

Im Rahmen des Literatur- und Musikfestivals „Wege durch das Land“ las Wulf Herzogenrath, ehemaliger Leiter der Kunsthalle Bremen und heute Direktor der Sektion Bildende Künste der Akademie der Künste Aphorismen und kurze Texte von John Cage. Hörmann förderte diese Veranstaltung.

Wulf Herzogenrath auf Gut Holzhausen, 20.5.2013
Wulf Herzogenrath auf Gut Holzhausen, 20.5.2013

Auf Gut Holzhausen, Nieheim bei Paderborn, las Wulf Herzogenrath, ehemaliger Leiter der Kunsthalle Bremen und heute Direktor der Sektion Bildende Künste der Akademie der Künste Aphorismen und kurze Texte von John Cage. Hörmann förderte diese Veranstaltung des Literatur- und Musikfestivals „Wege durch das Land“ vom 20.5.2013.

In seiner Kunst geht es John Cage darum, die Grenzen des Sichtbaren und des Hörbaren zu erkunden und damit allem - auch dem Unscheinbarsten und dem Überhörbaren - Geltung zu verschaffen.

Die Musik von Cage, die an zwei Flügeln (A.Lubimov) und mit Sprechgesang (N.Pschenitschnikova) zu vernehmen war, setzt auf alle Töne, die im Raum erklingen, auch auf die störenden, die Neben- und die Zwischentöne. (Siehe dazu die Zusammenfassung eines Gesprächs mit Wulf Herzogenrath über John Cage’s Kunst, März 2013)

John Cage

„Die Zerbrechlichkeit muss wieder von den Rändern ins Zentrum der Gesellschaft rücken………,“ sagt Philippe Pozzo di Borgo (Urbild des gelähmt auf den Rollstuhl angewiesenen Philippe im Film „Ziemlich beste Freunde“).

Birgit Minichmayr las abschliessend Peter Handke, Gedicht an die Dauer.